Selbstverteidigung

selbstverteidigungLeider ist es nicht immer möglich eine Konfrontation mit einem Einbrecher zu vermeiden, glücklicherweise ist das aber selten der Fall. „Home Invasion“ nennt sich die Form der Einbrüche, bei denen sich Einbrecher oft bewaffnet Zutritt zur Wohnung verschaffen und dann mitunter die Bewohner mit Gewalt bedrohen, um zum Beispiel Zugang zu einem Tresor zu erhalten. Maßnahmen zur Einbruchsicherung, wie die auf dieser Website beschriebenen Überwachungs- und Sicherungssysteme gewähren einen Basisschutz und dienen der Abschreckung, können aber dennoch nicht als 100% sicher angesehen werden. Gehen wir also davon aus, ein Einbruch ist nicht zu verhindern, sprich der schlimmste Fall tritt ein. Wir können Ihnen für diesen Fall im Rahmen der Website kein ausreichendes Training zur Verfügung stellen, jedoch einige wichtige Tipps für die Selbstverteidigung mit auf den Weg geben.

Maßnahmen zur Verhinderung

Es ist davon auszugehen, dass Sie im Falle eines Einbruchs in der Nacht von den ungebetenen Gästen überrascht werden. Das wichtigste Mittel der Selbstverteidigung ist daher, es gar nicht erst zu einer Auseinandersetzung kommen zu lassen, denn im schläfrigen Zustand fällt schnelles und effektives Handeln umso schwerer und die Einbrecher können so unvorhersehbar aggressiv sein. Mit einigen simplen Maßnahmen lässt sich aber verhindern, dass es so weit kommt:

  • Schlafzimmertüren absperren
  • Wenn das Schlafzimmer im Erdgeschoss liegt, die Fenster entsprechend sichern
  • Ein Handy sollte für einen schnellen Notruf in Reichweite liegen




Zusätzlich ist es generell auf jeden Fall eine gute Idee, einen Selbstverteidigungskurs zu absolvieren, nicht nur aus Gründen der Einbruchsicherung: Das Gelernte kann im alltäglichen Leben äußerst hilfreich werden. Gerade zu Zeiten schwindender Zivilcourage, wird es immer wichtiger, sich und andere verteidigen zu können. Dabei sollte auf Deeskalation statt Konfrontation gesetzt werden, das heißt notfalls ist es besser mit dem Einbrecher bzw. Angreifer zu kooperieren. Jedoch hängt das stark von der Situation ab. Genau aus diesem Grund ist ein Training höchst ratsam, um zu lernen die Situation schnell und korrekt einzuschätzen, damit auch die passende Reaktion gefunden werden kann.

Schadensbegrenzung

Abschließend noch einige hilfreiche Tipps, wie Sie im Falle eines Einbruchs den Schaden begrenzen können. Denn Selbstverteidigung ist nicht auf die Verteidigung der (eignen) Gesundheit und des Körpers beschränkt, auch Eigentum kann und sollte wenn nötig verteidigt werden. Zu diesem Zweck gibt es die Möglichkeit, besonders die wichtigen und wertvollen Gegenstände im Haus mit „Registriernummern“ zu versehen, dadurch werden sie für Einbrecher uninteressant, da sie nicht mehr verkauft werden können. Der potentielle Einbrecher sollte über diese Maßnahme jedoch auch in Kenntnis gesetzt werden, das heißt: Sind Sie auf Urlaub, hinterlassen Sie einen Zettel in der Wohnung, auf dem auf die Registriernummern hingewiesen wird. Eine zweite, zusätzliche Maßnahme ist das Verwenden eines Ersatzwertes, das kann zum Beispiel Geld oder eine wertvoll aussehende Attrappe sein. Werden Sie von einem Einbrecher überrascht, im Urlaub oder wenn Sie zu Hause sind, soll dieser sich lieber mit dem Ersatzwert und einem unkomplizierten, schnellen Ablauf zufrieden geben, davon profitieren beide Seiten, aber für Sie ist der Verlust nicht hoch.