Der Einbruchsicherungs-Guide





Dieser Guide verfolgt das Ziel der Aufklärung und des Anbietens von Maßnahmen zur Einbruchsicherung. In Österreich gab es im Jahr 2015 15.500 Einbrüche – das sind 42 Einbrüche pro Tag. Im Jahr 2016 hingegen sind die Einbrüche österreichweit auf 13.000 gesunken (36 Einbrüche pro Tag), laut Statistik, gab es so wenig Einbrüche schon seit zehn Jahren nicht mehr in Österreich. In Deutschland wurden für das Jahr 2015 rund 167.000 Einbrüche registriert (457 Einbrüche pro Tag) und für das Jahr 2016 ist die Zahl ebenfalls gesunken und zwar auf 151.000 Einbrüche im Jahr. Besonders die grenznahen Gebiete im Osten Österreichs oder Deutschlands sind aufgrund der Lage erhöhter Gefahr ausgesetzt. Aus diesem Grund ist eine effektive Einbruchsicherung vorteilhaft und darüber hinaus empfehlenswert. Sinnvolle Präventivmaßnahmen für die aktive und passive Einbruchsicherung sind auf den weiterführenden Seiten dieses Guides aufgelistet und erklärt.

Meist werden hochwertige Sicherheitstechniken von Einbrechern erkannt, das heißt – mit mechanischer Absicherung und professionellen Alarmanlagen inklusive Außensirene wird der Einbrecher auf jeden Fall abgeschreckt und er wird es gar nicht erst weiter versuchen. Wer aber mit kleinem Budget Einbruchsicherung betreiben möchte, kann sich dennoch günstig und effektiv absichern. Die auf dieser Seite beschriebenen Artikel ermöglichen die generelle Prävention von Einbrüchen und, sollte es soweit kommen, die Selbstverteidigung gegen einen Einbrecher.

Wenn wir Einbrüche verhindern möchten, müssen wir den Einbruchszenarien auf den Grund gehen. Immer beliebter wird der unbefugte Zutritt durch Kellerfenster/Schächte (Gitterrostsicherung -> HIER). Genau an diesem Punkt sollte deshalb angesetzt werden: Versteckte und unbeobachtete Öffnungen sind für Einbrecher optimal geeignet, da das Risiko beim Einbruch erwischt zu werden hier besonders gering ist. Daher ist es sinnvoll derartige „Eingänge“ abzusichern. Das kann auf verschiedene Art und Weise gemacht werden, einerseits mit Gittern, welche das Eindringen vollständig verhindern. Andererseits mit Bewegungsmeldern, die mit einer Alarmfunktion ausgestattet sind und den Einbrecher dadurch verraten, diese können zum Beispiel ein Licht aktivieren oder einen Alarmton im Haus auslösen. Darüber hinaus sollten wir auch einen Schritt weiter denken und für den Fall vorsorgen, falls es der Einbrecher in die Wohnung oder in das Haus schafft. Für diesen Fall gibt es eine Reihe von Gadgets, die dabei helfen, einen Einbruch dennoch zu vereiteln bzw. im schlimmsten Fall zumindest einzudämmen oder aufzuklären. Die Liste der Hilfsmittel reicht von Tresoren über Überwachungskameras bis zum Pfefferspray.

Fakten zu möglichen Einbruchszenarien:

  • Meistens können Türen oder Fenster mit einfachen Mitteln ausgehebelt und überwunden werden (z.B. Schraubendreher)
  • In Deutschland finden fast 44% der Wohnungseinbrüche tagsüber statt.
  • Die Zahl der gescheiterten Einbrücher steigt stetig an, das spricht für die Sicherungsvorkehrungen.
  • Die beliebtesten Zugänge unter Einbrechern sind Terrassen- und Balkontüren, sie sind besonders leicht zu überwinden. Hier sollte angesetzt weren.
  • Fenster fallen ebenfalls häufig Einbrüchen zum Opfer, obwohl diese günstig und effektiv abgesichert werden können. Mehr dazu unter dem Punkt „Fenstersicherung“.

Hinweis:
Die auf dieser Seite präsentierten Artikel können bei Missbrauch teilweise zu Verletzungen führen, dürfen aber ausschließlich zur Selbstverteidigung verwendet werden.